GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Thu, 24 Jun 2021 20:31:52 +0200 Thu, 24 Jun 2021 20:31:52 +0200 TYPO3 EXT:news news-427 Tue, 25 May 2021 17:31:32 +0200 Personalratswahlen in schwierigen Zeiten: GEW gewinnt! https://gew-frankfurt.de/home/details/personalratswahlen-in-schwierigen-zeiten-gew-gewinnt Wir freuen uns, dass die GEW in allen 15 hessischen Gesamtpersonalräten an den Staatlichen Schulämtern die Mehrheit erhalten hat. Wir gratulieren auch allen örtlichen Personalräten, die jetzt gewählt worden sind. Personalratswahlen in schwierigen Zeiten: GEW gewinnt!

 

Zuallererst das Wichtigste: Wir danken allen Wahlvorständen, die unter hohem persönlichen Einsatz ermöglicht haben, dass die Personalratswahlen stattfinden konnten! Wir danken auch allen Wählerinnen und Wählern, die uns ihre Stimme gegeben haben, sodass die GEW deutliche Gewinnerin der Personalratswahlen geworden ist. Hier freut uns auch, dass die GEW in allen 15 hessischen Gesamtpersonalräten an den Staatlichen Schulämtern die Mehrheit erhalten hat. Wir gratulieren auch allen örtlichen Personalräten, die jetzt gewählt worden sind.

Im Bereich der Schulen setzte sich die GEW erneut mit großer Mehrheit durch. Bei der Wahl für den Gesamtpersonalrat wurden bei den Beamtinnen und Beamten 75,45% (-2,95%), bei den Angestellten 75,94% (-2,78%) erzielt. Somit stellt die GEW 17 von 23 Gesamtpersonalratsmitgliedern.

Die Ergebnisse für den Hauptpersonalrat waren niedriger, dennoch war auch hier die GEW in Frankfurt deutlich die stärkste Kraft (Beamtinnen und Beamte 67,07%, Angestellte 65,46%). Hessenweit erzielte die GEW bei den Hauptpersonalratswahlen 61,1% bei den Beamtinnen und Beamten und 63,3% bei den Angestellten. Unter den 14 gewählten GEW-Mitgliedern des Hauptpersonalrats sind 3 Frankfurter Kandidatinnen, auch die 1. Nachrückerin ist eine Frankfurter Kandidatin.

Die Wahlen an den Schulen fanden unter schwierigen Bedingungen statt. Neben den Einrichtungsschließungen aufgrund der „Bundesnotbremse“, fand an den Gymnasialen Oberstufen zeitgleich Abiturprüfungen statt und auch die Post funktionierte nicht so zuverlässig wie sonst. Insofern ist auch die Wahlbeteiligung von knapp über 60% zwar niedrig, aber durchaus nachvollziehbar.

Das Ergebnis bedeutet aber auch, Verantwortung für die weitere Arbeit der Personalräte zu haben. Wir wollen diese gerne annehmen und in diesem Zusammenhang auch weiterhin gemeinsam mit den örtlichen Personalräten dafür einsetzten, die Situation für die Beschäftigten zu verbessern.

Auch in der kommenden Amtsperiode wollen wir als Gewerkschaft die Personalräte bei ihrer Arbeit vor Ort unterstützen. Deshalb wollen wir zusätzlich zu den Personalräteschulungen auch noch andere Angebote entwickeln und erproben. Falls ihr Ideen habt, lasst sie uns wissen.

Wenn es nicht gelungen ist, vor Ort einen Personalrat zu wählen, unterstützen wir gerne dabei, eine nachträgliche Wahl zu organisieren.

 

Unser erstes Angebot an örtliche Personalräte: Crashkurse zum Einstieg in die Personalratsarbeit

Am 22., 24, und 29. Juni 2021 bieten wir von 14.00-17.00 Uhr Onlinecrashkurse für neugewählte Personalräte an. Anmeldung bitte unter webinar@gew-frankfurt.de unter Nennung des gewünschten Datums und der Schule.

 

In diesem Sinne: Auf gute Zusammenarbeit!

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Aktuell
news-426 Sat, 08 May 2021 12:30:00 +0200 Forderungen der GEW an die zukünftige Stadtregierung - für eine Schulpolitik im Sinne der Schulen https://gew-frankfurt.de/home/details/forderungen-der-gew-an-die-zukuenftige-stadtregierung-fuer-eine-schulpolitik-im-sinne-der-schulen Aus Sicht der GEW müssen alle Chancen, die sich bieten, um die Situation an Schulen und auch an anderen Bildungseinrichtungen zu verbessern, genutzt werden. Dafür braucht es nicht nur gute Konzepte und Ideen, sondern auch eine gesicherte Finanzierung. Es geht uns hier um die generelle Ausrichtung der Frankfurter Bildungspolitik, weshalb wir weitgehend auf die Schilderung von Einzelbeispielen verzichten. Forderungen der GEW an die zukünftige Stadtregierung

- für eine Schulpolitik im Sinne der Schulen

 

Aus Sicht der GEW müssen alle Chancen, die sich bieten, um die Situation an Schulen und auch an anderen Bildungseinrichtungen zu verbessern, genutzt werden. Dafür braucht es nicht nur gute Konzepte und Ideen, sondern auch eine gesicherte Finanzierung. Es geht uns hier um die generelle Ausrichtung der Frankfurter Bildungspolitik, weshalb wir weitgehend auf die Schilderung von Einzelbeispielen verzichten.

 

 

1. Sanierungsstau abbauen

Viele Schulen befinden sich in einem schlechten baulichen Zustand. Stand 2014 wurde ein Sanierungsstau von ca. 1 Milliarde Euro geschätzt. Durch verschiedene Maßnahmen wurde zwar der weitere Anstieg wahrscheinlich gebremst, aber der Trend eben nicht umgekehrt. Insofern ist davon auszugehen, dass es sich inzwischen um eine noch höhere Summe handelt.

Die Sanierungen müssen deutlich schneller gehen (in manchen Fällen dauert es schon über 20 Jahre!!!); hierfür braucht es neben schnelleren Planungsabläufen auch zusätzliches Personal (beispielsweise beim ABI) und die Sicherstellung ausreichender finanzieller Mittel.

Abstimmungsprozesse müssen weiter verbessert, der Aktionsplan Schule weiter fortgeschrieben und ausgeweitet werden, sodass der bestehende Sanierungsstau abgebaut werden kann.

 

2. Neubau von Schulen

Beim Neubau von Schulgebäuden (und auch bei „provisorischen“ Unterbringungen) soll darauf geachtet werden, dass grundlegende Bedingungen für gelingenden Unterricht/ gelingendes Lernen, berücksichtigt werden. Damit ist eine angemessene Beteiligung der Schulgemeinde gemeint, aber auch eine ausreichende Zahl und Größe von Räumen. Hierbei geht es nicht nur um Klassen- und Differenzierungsräume, sondern auch um Ruhe-/Pausenräume sowie auch angemessene Arbeitsplätze für das Personal.

Nach wie vor erhalten wir viele Beschwerden aus Schulen, die in Passivhausbauweise errichtet wurden. Es ist dringend notwendig, diese ernst zu nehmen und Neubauten zukünftig so zu gestalten, dass sowohl Energieeffizienz als auch gutes Arbeiten/ Lernen in diesen möglich ist.

 

3. Verbesserung und Nachhaltigkeit bei Essen und Hygiene

Gerade in der Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig eine konstant arbeitende Reinigung ist. Die Erfahrungen mit Präsenzputzkräften sind hier durchweg positiv. Wir fordern, diese nicht nur beizubehalten, sondern kontinuierlich auszuweiten. Arbeits- und Gesundheitsschutz muss in allen Bildungseinrichtungen vorrangig gestaltet werden! Hierfür müssen neben der Reinigung auch weitere grundlegende Bedingungen geschaffen werden (Raumluftfilter, ausreichend Wasseranschlüsse, …).

Auch beim Essen gibt es viel zu verbessern. Ausgewogenheit bei der Ernährung und die Berücksichtigung der Regionalität lassen sich nach unserer Auffassung am besten im Rahmen einer Rekommunalisierung der Essensversorgung erreichen. Denn anstatt in komplexen Ausschreibungen Biostandards, Regionalität und Tariftreue erreichen zu wollen, kann dies die Stadt auch selbst in die Hand nehmen und dann auf genau diese Kriterien achten.

 

4. Digitalisierung

Sowohl die IT-Ausstattung als auch die Internetanbindung von Schulen müssen deutlich und vor allem unverzüglich, unter Beachtung von Sicherheit und Datenschutz, verbessert werden. Dabei muss auf die praktische Umsetzung vor Ort geachtet werden. Was nützen Geräte, wenn sie nicht einsetzbar sind? Aus diesem Grund ist auch die Administration und technische Unterstützung durch geeignetes zusätzliches Personal, das schnell vor Ort ist, zu gewährleisten. Im Idealfall wäre das eine Person pro Schule.

 

5. Zusätzliches Personal ist notwendig – Gute Arbeit ist wichtig

Die oben beschriebenen Maßnahmen sind auch mit einem Mehr an städtischem Personal verbunden – wir glauben, dass sich das lohnt. Derzeit gibt es viele Aufgaben an Schulen, die teilweise outgesourct sind (Essen, Reinigung) oder nebenbei von anderen mitgemacht werden (IT-Support durch Lehrkräfte) oder nur verzögert stattfinden (Ausschreibungen, Sanierungsplanung). Insgesamt führt dies zu einer Verschlechterung der Qualität von Bildungseinrichtungen. Dies gilt es zu beheben. Es würde nicht nur die Arbeitsbelastung vermindern, sondern auch an einigen Stellen prekäre Beschäftigungsverhältnisse durch bessere ersetzen.

Da sich auch viele Schulen in Frankfurt besonderen sozialen Herausforderungen stellen müssen, halten wir eine Ausweitung der Jugendhilfetätigkeit an den Schulen für unumgänglich.

 

6. Notwendigkeit der Finanzierung

Um die beschriebenen, inhaltlich sinnvollen Maßnahmen umzusetzen wird Geld benötigt. Seit Jahrzehnten ist der Bildungsbereich in dieser Hinsicht unterversorgt. Dies zu ändern, ist eine große Herausforderung für jede zukünftige Stadtregierung. Klar ist jedenfalls, dass man hier mit Einsparungen nicht weiterkommt, sondern zusätzliches Geld benötigt wird. Wir haben uns immer dafür ausgesprochen, die Gewerbesteuerkürzung seit 2007 zurückzunehmen, wodurch wieder mehr finanzielle Spielräume entstehen würden. Allein durch die Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes hat die Stadt seit 2007 bis 2019 fast 2 Milliarden Euro an Einnahmen gekostet. In den Jahren 2018 und 2019 bewegte sich die Gewerbesteuer um die 2 Milliarden-Marke. Das machte für die beiden Jahre einen Einnahmeverzicht in Höhe einer Viertelmilliarde für die Stadt aus. Von diesem Verzicht allein in 2018/19 hätte man 26 Schulen sanieren oder 6 neue Schulen bauen oder über 3.000 ErzieherInnen einstellen können.

Zur Erinnerung: Die Gewerbesteuer ist eine Gewinnsteuer und wird nur von denen gezahlt, die Gewinne ausweisen!

 

 

Mit freundlichen Grüßen,

Laura Preusker und Sebastian Guttmann

 

Vorsitzendenteam GEW Bezirksverband Frankfurt

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Aktuell
news-422 Wed, 28 Apr 2021 20:43:08 +0200 Demonstration zum 1. Mai https://gew-frankfurt.de/home/details/demonstration-zum-1-mai Die GEW BV Frankfurt schließt sich dem Aufruf des DGB zum 1. Mai an. Er ist der einzige inhaltlich-politische Feiertag des Jahres! Liebe Kolleg*innen,

die GEW BV Frankfurt schließt sich dem Aufruf des DGB zum 1. Mai an. Er ist der einzige inhaltlich-politische Feiertag des Jahres! In Artikel 32 unserer Landesverfassung steht: „Der 1. Mai ist gesetzlicher Feiertag aller arbeitenden Menschen. Er versinnbildlicht das Bekenntnis zur sozialen Gerechtigkeit, zu Fortschritt, Frieden, Freiheit und Völkerverständigung.“

Wir wollen diesen für uns höchsten Feiertag würdigen und seinen politischen Charakter auch in dieser schwierigen Zeit erhalten.

Selbstverständlich unter Wahrung der Abstandsregeln und dem Tragen eines Mund- und Nasenschutzes.

Daher laden wir Euch herzlich ein, am 1. Mai 2021 zu demonstrien

10:30 Uhr   Demonstration zum 1. Mai ab Hauptwache

12:00 Uhr   Kundgebung zum Tag der Arbeit Opernplatz

Es sprechen:

Michael Rudolph, Vorsitzender DGB Hessen-Thüringen
Oberbürgermeister Peter Feldmann
Philipp Jacks, Vorsitzender DGB Frankfurt
Tanja-Sabrina Henkel, DGB-Jugend
Verónica Romanowski, IG Metall Frankfurt

Musik:
Absinto Orkestra
Balkan-Beat und -Swing

Bitte haltet Abstand, tragt Masken und meidet volle Busse und Bahnen!

Essen und Getränke: Selbstversorgung. Keine Infostände

Aktuelle Infos und Aufruf: www.dgb-frankfurt.de

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Termin Aktuell
news-420 Fri, 26 Mar 2021 13:22:35 +0100 Für eine progressive Mehrheit https://gew-frankfurt.de/home/details/fuer-eine-progressive-mehrheit PM des Vorsitzendenteams zu möglichen Koalitionen nach der Kommunalwahl Frankfurt ist eine Stadt, in der viele Herausforderungen gelöst werden müssen. Verkehrswende, Energieeinsparung, bezahlbare Mieten und der immer noch bestehende Sanierungsstau in den Bildungseinrichtungen sind Problemfelder, die dringend bearbeitet und gelöst werden müssen. Hierfür braucht es gute Konzepte, eine politische Mehrheit, die deren Umsetzung mitträgt und, wenn man die Dimension der anzugehenden Projekte bedenkt, auch eine dauerhaft gesicherte und ausreichende Finanzierung.

Mit einer CDU, die laut ihrem Wahlprogramm eine Senkung der Gewerbesteuer anstrebt, sowie beispielsweise in den Bereichen „bezahlbarer Wohnraum“ und Verkehr eher für den Erhalt des Bestehenden eintritt als für eine Lösung der Probleme, wird dies aus Sicht des GEW-Bezirksverbands Frankfurt nicht möglich sein.

Es ist Zeit für einen Aufbruch in Frankfurt! Es gibt die Möglichkeit zu Koalitionen, die diesen inhaltlichen Aufbruch ermöglichen. Dafür braucht es natürlich den Mut und den Willen, die von den Wählern herbeigeführten Möglichkeiten für eine solche Koalition zu nutzen. Wir hoffen, im Sinne einer guten Politik für Frankfurt, dass beides vorhanden ist.

 

Laura Preusker und Sebastian Guttmann

Vorsitzendenteam GEW Bezirksverband Frankfurt

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Aktuell
news-419 Thu, 04 Mar 2021 17:27:24 +0100 Einladung zur Online-Veranstaltung: Gute Schulen in Frankfurt https://gew-frankfurt.de/home/details/einladung-zur-online-veranstaltung-gute-schulen-in-frankfurt Mit Sylvia Weber (SPD) und Maike Wiedwald (GEW) | 9.3.21, 18.00-19.00 Uhr Gute Schulen in Frankfurt – was kann eine Rekommunalierung der Essensversorgung dazu beitragen?

Gesprächsteilnehmerinnen: Sylvia Weber (Frankfurter Bildungsdezernentin) und Maike Wiedwald (Landesvorsitzende GEW)

Der erste Teil wird ein Gespräch mit Sylvia Weber und Maike Wiedwald zu diesem Thema sein, im zweiten Teil können dann auch Fragen an beide zu diesem Thema gestellt werden.

Wir würden uns freuen, liebe Kolleg*innen, Schüler*innen und Eltern, viele von Euch bei dieser Veranstaltung dabei zu haben, denn wir halten das Thema „Schulessen“ für einen bedeutsamen Aspekt für gelingende Arbeit, gerade auch von ganztägig arbeitenden Schulen.

Mit gewerkschaftlichen Grüßen,
Laura Preusker und Sebastian Guttmann

Die Veranstaltung wird über Gotomeeting stattfinden, die Teilnahme ist über folgenden Link möglich:

global.gotomeeting.com/join/746427941

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Aktuell
news-418 Mon, 01 Mar 2021 18:29:56 +0100 Für das Rechte auf freie gewerkschaftliche Betätigung und Organisation! https://gew-frankfurt.de/home/details/fuer-das-rechte-auf-freie-gewerkschaftliche-betaetigung-und-organisation PM zur Überreichung eines Protestschreibens am 3. März beim iranischen Konsulat in Frankfurt Als Gewerkschafter*innen aus ver.di, IG Metall, NGG und GEW aus dem Rhein-Main-Gebiet haben wir in den letzten Jahren wiederholt von Streiks und Kundgebungen im Iran vernommen, die immer wieder brutal unterdrückt werden. Wir werden deswegen am 3. März d. J. um 15.00 Uhr ein Schreiben übergeben und bei dieser Gelegenheit eine Protestkundgebung vor dem iranischen Konsulat durchführen.

Unser Protest richtet sich gegen die repressive Politik der iranischen Regierung. Gleichzeitig fordern wir die Bundesregierung auf, die Kooperation mit der iranischen Regierung einzustellen und geeignete Schritte einzuleiten, damit sich der Druck auf die dortige Regierung erhöht, die inhaftierten Kolleginnen und Kollegen freizulassen.
Wir Gewerkschafter*innen in Deutschland fordern die sofortige Auszahlung der Löhne und die Anerkennung des Streikrechts!
Wir unterstützen den Kampf der iranischen Kolleg*innen gegen die Privatisierung der Staatsbetriebe!
Wir fordern:

  • Freilassung aller wegen gewerkschaftlicher Aktivitäten inhaftierten Kolleg*innen!
  • Für das Rechte auf freie gewerkschaftliche Betätigung und Organisation!
  • Schluss mit der Repression gegen die Gewerkschaftsbewegung im Iran!

Zu dieser Protestkundgebung sind Sie herzlich eingeladen. Über eine anschließende Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.

 

Gewerkschaftliche Initiative (Rhein-Main) für freie gewerkschaftliche Betätigung und Organisation im Iran

Die Initiative wird unterstützt v. Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Ffm,   Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Ffm u. Industriegewerkschaft Metall, Ffm.

Kontakt: pgseniorinnen@gew-frankfurt.de
V.i.S.d.P.: H. Becker: Fontanestraße 20, 60431 Frankfurt

Für weitere Informationen verweisen wir auf die angehängte Solidaritätserklärung

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Aktuell
news-417 Wed, 24 Feb 2021 16:07:05 +0100 "Digitalpakt" Schule: Ausgeschlossen und abgehängt? https://ogy.de/78db Sozialpädagogische Fachkräfte an Schulen bekommen keine Endgeräte? [Externer Link] Aktuell news-415 Wed, 27 Jan 2021 12:39:00 +0100 Parlament auf Sparflamme – weniger Demokratie wagen? https://gew-frankfurt.de/home/details/parlament-auf-sparflamme-weniger-demokratie-wagen Pressemitteilung der GEW BV Frankfurt GEW kritisiert die Entscheidung der Mehrheit im Römer, die parlamentarischen Ausschüsse nicht mehr tagen zu lassen und alle Entscheidungen in den Hauptausschuss zu delegieren.

Das bedeutet, Fachdiskussionen der jeweiligen Expert*innen der Parlamentarier*innen zur Vorbereitung von Plenarsitzungen finden nicht mehr statt. Es werden nur noch die Voten der Parteien zu den einzelnen Tagesordnungspunkten (Anträgen etc.) abgefragt. Einige wenige davon können für die Plenardebatte angemeldet werden. Das war‘s.

Publikum, das in den Ausschuss-Sitzungen gehörig zu Wort kommt, entfällt. Die öffentliche Auseinandersetzung im Ausschuss und von den anwesenden Medien in die Öffentlichkeit getragen, wird drastisch reduziert.

Der GEW-Vorsitzende Sebastian Guttmann weist darauf hin, dass nicht nur die GEW, sondern auch Eltern, Schülervertreter*innen und ganze Schulen die Ausschüsse genutzt hätten, um differenziert und emotional ihre Anliegen vorzutragen. „Das ohne Not einfach wegfallen zu lassen, ist unverständlich und nur als Demokratieabbau zu werten. Wenn nur noch Voten bei den Parteien abgefragt und wenige Themen in der Plenardebatte behandelt werden, wird das Parlament auf eine Abstimmungsmaschine reduziert.“

„Die Abstandsregeln haben im Plenarsaal des Römers haben bisher anscheinend  gut funktioniert, jede Schule kann von solchen Zuständen nur träumen“, bemerkt die Ko-Vorsitzende Laura Preusker. „Auch so kann man eine Demokratie aushöhlen.“

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Aktuell
news-412 Wed, 27 Jan 2021 11:08:00 +0100 Erlass setzt Rahmen für die PR-Wahlen in der Pandemie https://gew-frankfurt.de/home/details/erlass-setzt-rahmen-fuer-die-pr-wahlen-in-der-pandemie Hinweise des HMdIS vom 12.1.21 Der am 12. Januar veröffentlichte Erlass des Hessischen Innenministeriums enthält "Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung der Personalratswahlen 2021", so sein Titel. Dort kann nachgelesen werden, was die Wahlvorstände an den Schulen bei der Vorbereitung der Wahlen in welcher Form auch online erledigen können oder unter welcher Voraussetzung auch Briefwahlen möglich werden können und was beim Urnengang vor Ort zu beachten ist.

Anders als das meiste, dass aus dem Hause des Kultusministers in den letzten Monaten auf die Schulen geprasselt ist, liefert der Erlass zumindest einige handhabbare Handlungsalternativen mit Blick auf die dringend nötige Reduzierung von Kontakten auch an den Schulen.

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Aktuell
news-409 Thu, 17 Dec 2020 17:49:00 +0100 CDU-Wahlprogramm: Vorsätzlicher Abbau der Stadtfinanzen! https://gew-frankfurt.de/home/details/cdu-wahlprogramm-vorsaetzlicher-abbau-der-stadtfinanzen Pressemitteilung des Bezirksvorstands der GEW Frankfurt In ihrem Kommunalwahlprogramm  will die CDU in Frankfurt am Main den Gewerbesteuerhebesatz noch weiter senken, nämlich von 460 auf 430 Prozentpunkte.

Damit sorgt die CDU direkt dafür, dass die Kommune auf Dauer weniger Mittel für die Daseinsvorsorge hat“, sagt der Frankfurter GEW-Vorsitzende Sebastian Guttmann.  
Das wäre ein finanz- und gesellschaftspolitischer Skandal, wenn es ein Ausrutscher wäre. Da hier aber eine Politik des "armen Staats" weitergetrieben wird, hat sich die CDU von einer Politik für das Gemeinwesen weiter verabschiedet und ist eigentlich nur noch für Finanzinvestoren wählbar. Denn ohne solide Beteiligung gewinnträchtiger großen Unternehmen an der Finanzierung der Infrastruktur bleibt nur noch der Weg in die Privatisierung.

Die Frankfurter GEW-Vorsitzende Laura Preusker fragt sich: „Wie die Stadt mit einer weiter geschmälerten Finanzgrundlage die dringend notwendigen Investitionen in die Bildung finanzieren will, bleibt das Geheimnis der CDU.“

Die GEW weist seit Jahren darauf hin, dass seit der letzten Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes von 490 auf 460 Punkte, also seit Anfang 2007, der Stadt weit über 1 Milliarde Euro an Einnahmen entgangen sind.  Das ist beispielsweise der Gegenwert von rund 5 Schulen – oder der Gegenwert von 15 Schulsanierungen – oder der Gegenwert von Tausenden Erzieher*innen.

Jetzt verwundert es auch nicht mehr, weshalb die CDU sich der Aufstellung von Luftfiltergeräten an den Bildungseinrichtungen verweigert. Im Zweifel scheint die Einsparung von Mitteln wichtiger als die Gesundheit der Betroffenen“, erklärte Laura Preusker.

Hintergrund:
Die Gewerbesteuerhebesätze sind der Multiplikator, mit dem die berechnete Gewerbesteuer vervielfacht wird. Die Hebesätze kann jede Kommune selbst bestimmen. In der Stadt Frankfurt am Main betrugen sie in den Jahren 1994 bis 1999 noch 515 Prozentpunkte (!), im Jahr 2000: 500 und in den Jahren 2001 bis 2006 490 Prozentpunkte.
Seit 2007 gilt ein Hebesatz von 460 Prozentpunkten.

Der größte Teil der Gewerbesteuer kommt von großen gewinnträchtigen Unternehmen.

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