Zehn (oder mehr) gute Gründe, in der GEW zu sein

  1. In keinem Beruf kann man isoliert vor sich hin arbeiten; erst recht nicht in pädagogischen Berufen, wo man oft auf sich allein gestellt ist - auch wenn die Tür gelegentlich offen steht. Die GEW bietet die Möglichkeit, dazuzugehören, mitzumachen und gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen mitzugestalten.

  2. Unsere Mitgliederzeitungen FLZ, e&w und HLZ geben wichtige Hinweise für den Berufsalltag und zum Schul- oder Dienstrecht oder Tipps und Orientierung für den Schulalltag: "Termin verpasst? Nicht gelesen? Wieso? Stand doch in der GEW-Zeitung! - Ach so, (noch) kein GEW-Mitglied".

  3. Die GEW organisiert landesweite und regionale Fortbildungsangebote für alle Berufsgruppen der Bildungsgewerkschaft. Dieser Ausgabe der HLZ liegt das Fortbildungsprogramm der GEW Hessen bei: einfach anmelden oder weitergeben!

  4. Gewerkschaft ist auch ein Stück Sicherheit: Berufshaftpflicht- und Schlüsselversicherung decken Risiken ab, die teuer werden können. Die Landesrechtsstelle der GEW und die ehrenamtlichen Rechtsberaterinnen und Rechtsberater in den GEW-Kreis- und -Bezirksverbänden beraten und unterstützen Mitglieder in berufsbezogenen Fragen. Der Rechtsschutz wird dann wirksam, wenn GEW-Mitglieder in beruflichen Fragen den Rechtsweg einschlagen müssen.

  5. Bildungsabbau und "Verwaltungsreform" haben in den letzten Jahren deutliche Spuren hinterlassen: Pflichtstundenerhöhung, "Vorarbeitsstunden", große Klassen, Leistungsdruck, Personalabbau in Kinder- und Jugendeinrichtungen. Haben die Gewerkschaften versagt? Nein, wir sollten unsere Erfoge nicht klein reden: Gemeinsam mit Eltern und Schülerinnen und Schülern prangern wir den Bildungsabbau an und haben so eine deutliche Ausweitung der Lehrereinstellungen erreicht. Die Altersteilzeitregelung kommt auch für Beamtinnen und Beamte in Gang. Und wie sähe es ohne die GEW aus?

  6. Die GEW ist kein Lehrerverein. In der GEW sind Kolleginnen und Kollegen aus den Hochschulen, aus Kinder- und Jugendeinrichtungen und aus dem privaten Bildungssektor organisiert. Für die Bereiche "Hochschulen", "Weiterbildung" und "Sozialpädagogik" stehen Gewerkschaftssekretäre mit Rat und Tat zur Verfügung.

  7. In der GEW sind Beamtinnen und Beamte und Angestellte organisiert. Die GEW stellt die gemeinsamen Interessen aller Lehrerinnen und Lehrer vor die Einzelinteressen einzelner Schulformen und Lehrämter. In den Fach- und Personengruppen gibt es lebendige Diskussionsforen für berufs- und schulstufenspezifische Themen.

  8. Die GEW Hessen nimmt die Lebensbedingungen und Interessen junger Menschen ernst. Wir setzen uns mit den Bedingungen einer veränderten Kindheit und den Zukunftsperspektiven Jugendlicher auseinander. Die GEW engagiert sich im Bündnis "Bildung für alle" und setzt sich für bessere Arbeits- und Ausbildungsbedingungen beim Berufseinstieg ein.

  9. Das, was die GEW-Personalräte an Erfahrung und Wissen
    zusammentragen, hilft vielen Kolleginnen und Kollegen bei der Durchsetzung ihrer Interessen gegenüber den vorgesetzten Behörden. Die GEW-Personalräte aller Ebenen stehen in einem intensiven Informationsaustausch und unterstützen sich gegenseitig: "kompetent, demokratisch, streitbar". Auch das Betriebsverfassungsgesetz und Tarifverträge gehören zu unserem "Handwerkszeug". Betriebsräte und Mitarbeitervertretungen privater Bildungsträger loben die Unterstützung ihrer Arbeit durch die GEW.

  10. Die GEW ist eine Mitgliedsgewerkschaft des DGB. Die Zusammenarbeit mit Kolleginnen der anderen DGB-Gewerkschaften macht uns stark.

Das alles kostet Geld. Einzige Einnahmequelle der Gewerkschaften sind die Beiträge ihrer Mitglieder. Der außerordentlich hohe Anteil ehrenamtlicher Arbeit in der GEW sorgt dafür, dass die Mitgliedsbeiträge zielgerichtet eingesetzt werden und den Mitgliedern und den bildungspolitischen Projekten der GEW zu Gute kommen.

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